Pressemitteilung

Souveräne KI-Server zur Stärkung der digitalen Souveränität – Fujitsu startet Produktion von „Made in Japan“-Servern

München, 17. Februar 2026

Fujitsu startet im März 2026 die Produktion souveräner KI-Server der Marke „Made in Japan", entwickelt für geschäftskritische Anwendungen. Die Fertigung beginnt im Kasashima-Werk der Fujitsu-Gruppe in Japan. Zudem wird Fujitsu im Geschäftsjahr 2026 (endet 31. März 2027) Made-in-Japan-Server mit Fujitsus hochleistungsfähigem und energieeffizientem FUJITSU-MONAKA1 Prozessor produzieren.

Geopolitische Verschiebungen, wachsende Cybersicherheitsrisiken und steigende regulatorische Anforderungen haben den Schutz kritischer Informationen zu einer dringlichen globalen Notwendigkeit gemacht. In Japan sind mit der voranschreitenden Klassifizierung von Anbietern kritischer Infrastrukturdienstleistungen im Rahmen des Gesetzes zur Förderung der Wirtschaftssicherheit Systemrisikomanagement und digitale Souveränität für Kunden im Bereich kritischer Infrastrukturen essentiell. Dies umfasst die Minimierung von Datenlecks, die Sicherung autonomer Betriebsfähigkeit, die Einhaltung lokaler Gesetze, die Gewährleistung transparenter Sicherheitsstandards sowie die Kontrolle über die Technologie, um umfassende IT-Integrität zu garantieren.

Überblick

Fujitsu erhöht die Transparenz in Bezug auf Rückverfolgbarkeit, Sicherheitsrisiken, Gerätebetriebssichtbarkeit und der betrieblichen Autonomie in geschäftskritischen und souveränen Bereichen:

  • Bereitstellung von Servern mit hochmodernen Prozessoren
    • Ab März 2026 beginnt die Fertigung souveräner KI-Server „Made in Japan" mit
      NVIDIA HGX B300 und NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs.
    • Die Produktion umfasst auch Made-in-Japan-Server mit FUJITSU-MONAKA-Prozessoren,
      die Confidential-Computing-Technologie zur erweiterten Bedrohungsabwehr integrieren.
  • Integriertes inländisches Produktionssystem
    • Das Kasashima-Werk der Fujitsu-Gruppe fertigt die Server unter Nutzung seiner bewährten Expertise aus der Herstellung des Supercomputers Fugaku und weiterer hochzuverlässiger Server.
    • Das integrierte inländische Produktionssystem, das die gesamte Wertschöpfungskette vom Leiterplattenbau bis zur Gerätemontage (ab Juni bzw. März 2026) abdeckt, gewährleistet vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz für erhöhte Souveränität.
  • Ausbau strategischer Partnerschaften
    • Fujitsu intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Super Micro Computer, Inc. für konsistente Planung, Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Wartung der KI-Server.
  • Globale Markterschließung
    • Diese Made-in-Japan-Serverprodukte sind für den japanischen und europäischen Markt vorgesehen.

Hinweis

  • [1] FUJITSU-MONAKA:

    Die bei FUJITSU-MONAKA eingesetzte neue Tecl Organization (NEDO) geförderten Projekts.

Über Fujitsu

Fujitsu ist ein globaler Partner für die Digitale Transformation und hat sich zum Ziel gesetzt, die Welt nachhaltiger zu gestalten und mit Innovationen das Vertrauen in die Gesellschaft zu fördern. Mit rund 113.000 Mitarbeitern unterstützt Fujitsu seine Kunden weltweit, einige der größten Herausforderungen der Menschheit zu lösen. Das Dienstleistungs- und Lösungsportfolio für nachhaltige Transformation basiert auf fünf Schlüsseltechnologien: AI, Computing, Networks, Data & Security und Converging Technologies. Im Geschäftsjahr 2024 (zum 31. März 2025) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Kawasaki, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 3,6 Billionen Yen (23 Milliarden US-Dollar) und bleibt, gemessen am Marktanteil, das führende Unternehmen für digitale Dienstleistungen in Japan. 

Pressekontakt

Fujitsu Central Europe

Melanie Saß
Tel. +49 (0) 174 3091033

Alle hier genannten Firmen- oder Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Datum: 17. Februar 2026
Stadt: München
Unternehmen: Fujitsu Central Europe